IT-Security

IT-Security, die mit Ihrer Infrastruktur mitwächst

XINOO analysiert Sicherheitsrisiken, entwickelt Sicherheitsarchitekturen, prüft technische Kontrollen und begleitet die Umsetzung von Schutzmaßnahmen – in Cloud-, Hybrid- und lokalen Umgebungen.

Leistungen

Vier Felder, in denen wir arbeiten

Sie greifen ineinander: Eine gehärtete Umgebung nützt wenig, wenn die Anwendung darin unsicher gebaut ist – und umgekehrt.

Sicherheitsarchitektur

Sicherheit beginnt im Entwurf. Wir betrachten Systemgrenzen, Datenflüsse und Vertrauensannahmen, bevor gebaut wird – und prüfen bei bestehenden Systemen, wo diese Annahmen nicht mehr tragen.

  • Bedrohungsbetrachtung
  • Segmentierung & Zonen
  • Zero-Trust-Prinzipien

Sichere Entwicklung

Die meisten Schwachstellen entstehen nicht im Betrieb, sondern im Code. Wir bringen sichere Voreinstellungen, Prüfungen und Abhängigkeitspflege in den Entwicklungsablauf – dort, wo sie am wenigsten kosten.

  • Sichere Voreinstellungen
  • Abhängigkeiten & Lieferkette
  • Code- und Konfigurationsprüfung

Härtung & Betrieb

Systeme werden über die Zeit unsicher, nicht bei der Inbetriebnahme. Wir härten Konfigurationen, schließen unnötige Wege und legen fest, was im Ernstfall passiert – bevor der Ernstfall eintritt.

  • Konfigurationshärtung
  • Protokollierung & Auswertung
  • Notfall- und Wiederanlauf

Compliance & Audit

DSGVO, NIS2 und ISO 27001 stellen Anforderungen an Nachweise, nicht nur an Technik. Wir übersetzen sie in konkrete Maßnahmen und in eine Dokumentation, die einer Prüfung standhält.

  • Maßnahmenableitung
  • Dokumentation
  • Audit-Vorbereitung

Überblick

Was IT-Security umfasst

Sicherheit ist kein Produkt und kein Projekt, sondern ein Zustand, der gepflegt wird. Diese Bereiche greifen ineinander – eine Lücke in einem verschiebt das Risiko nur, statt es zu senken.

Steuerung und Risiko

Richtlinien, Verantwortlichkeiten, Risikobetrachtung, Umgang mit Dienstleistern und Sensibilisierung der Belegschaft. Ohne diese Ebene bleibt Technik ohne Auftrag.

Werte und Angriffsfläche

Welche Systeme, Daten, Identitäten und Dienste existieren – und was davon ist von außen erreichbar? Auch das, was ohne Beteiligung der IT eingeführt wurde.

Identität und Zugriff

Anmeldung, Berechtigungen, minimale Rechtevergabe und die gesonderte Behandlung privilegierter Zugänge. Der Bereich, in dem die meisten Vorfälle beginnen.

Netz und Übergänge

Trennung in Zonen, kontrollierte Übergänge nach außen, Fernzugriff und die Frage, wie weit sich ein Angreifer nach dem ersten Zugriff bewegen kann.

Endgeräte

Härtung, Aktualisierungsstand, Erkennung und Reaktion auf dem Gerät sowie die Verwaltung mobiler Ausstattung.

Anwendungen und Schnittstellen

Sichere Entwicklung, Umgang mit Abhängigkeiten, Absicherung von Schnittstellen und die Verwaltung von Zugangsdaten in der Anwendung.

Cloud

Geteilte Verantwortung, Konfiguration, Identitäten, Protokollierung – der Bereich mit den meisten stillen Fehlkonfigurationen.

Daten

Einstufung, Verschlüsselung ruhender und übertragener Daten, Schutz vor Abfluss, Aufbewahrung und Integrität.

Schwachstellen

Auffinden, Bewerten, Priorisieren, Beheben und Nachprüfen. Der Unterschied liegt selten im Werkzeug, sondern in der Reihenfolge.

Erkennung und Betrieb

Protokolle zusammenführen, auswerten, alarmieren – und festlegen, wer auf welche Meldung in welcher Frist reagiert.

Vorfallbehandlung

Vorbereitung, Erkennung, Eindämmung, Bereinigung, Wiederherstellung und die Auswertung danach. Geübt, nicht nur beschrieben.

Wiederanlauf

Sicherung, Wiederherstellung, Fortführung des Geschäftsbetriebs – und die Probe, ob beides in der gesetzten Zeit gelingt.

Bedrohungslage

Womit Unternehmen tatsächlich rechnen müssen

Die folgenden Wege sind nicht spektakulär, sondern häufig. Fast alle beginnen mit einer Identität oder einer vergessenen Konfiguration.

Phishing und abgegriffene Zugangsdaten
Verschlüsselung von Daten zur Erpressung
Schadsoftware über E-Mail und Wechselmedien
Angriffe über Dienstleister und Lieferkette
Fehlkonfiguration in Cloud-Diensten
Ungewollt öffentlich erreichbare Systeme
Ausweitung von Rechten nach dem Erstzugriff
Bekannte, aber ungepatchte Schwachstellen
Missbrauch offener Schnittstellen
Innentäter und fahrlässiger Umgang
Übernahme technischer Konten ohne Eigentümer
Täuschung von Beschäftigten über Anrufe und Nachrichten

Vorgehen

Wie wir arbeiten

Acht Schritte vom Auftrag bis in den laufenden Betrieb. Die Technikfrage kommt bewusst spät.

Auftrag und Geschäftsanforderungen

Was trägt das Geschäft, welche Ausfallzeit ist tragbar, welche Vorgaben gelten? Ohne das wird Schutz gleichmäßig statt wirksam verteilt.

Ist-Aufnahme

Systeme, Netze, Identitäten, Cloud-Anteile, Zugänge von außen, Dienstleister. Ergebnis ist ein Bild des tatsächlichen Zustands.

Risiko- und Lückenbewertung

Wo weicht der Ist-Zustand von den Anforderungen ab? Bewertet wird nach Auswirkung, nicht nach Alarmfarbe eines Werkzeugs.

Zielarchitektur

Zonen, Vertrauensgrenzen, Zugriffsentscheidungen, Protokollierung. Hier fallen die Festlegungen, die alles Weitere bestimmen.

Kontrollen und Technologie

Welche Kontrolle setzt welche Anforderung um, was ist vorhanden, was fehlt tatsächlich? Häufig genügt Vorhandenes.

Umsetzung und Härtung

Einführung in Stufen mit Pilotbereich und Rückfallweg, begleitet statt übergeben.

Überprüfung

Wirkt die Maßnahme? Gezielte Nachprüfung statt Abhaken – Umfang und Prüftiefe legen wir vorher fest.

Betrieb und Nachschärfen

Erkennung, Meldungswege, wiederkehrende Prüfung. Ein Sicherheitsniveau ist ein Zustand, kein Projektergebnis.

Wo steht Ihre Umgebung heute?

Ein Assessment beantwortet das mit einer Befundliste, die nach Risiko sortiert ist – und mit einem Plan, der Zuständigkeiten benennt.

Sicherheitsniveau analysieren

Was XINOO konkret liefert

  • Security-Assessment der vereinbarten Bereiche
  • Risiko- und Lückenbericht mit Priorisierung
  • Asset- und Systemübersicht
  • Sicherheits-Zielarchitektur
  • Zonen- und Vertrauensgrenzen-Darstellung
  • Konzept für Identität und Zugriff
  • Zuordnung von Anforderungen zu Kontrollen
  • Härtungsempfehlungen je System
  • Protokollierungs- und Erkennungskonzept
  • Sicherungs- und Wiederanlaufkonzept
  • Konzept zur Vorfallbehandlung
  • Umsetzungsplan mit Reihenfolge und Aufwand

Woran wir uns ausrichten

Je nach Anlass richten wir Bewertung und Maßnahmen an anerkannten Katalogen aus. Welcher maßgeblich ist, entscheidet der Auftrag – häufig ist es eine Kombination, weil Kundenanforderung und Regulierung nicht deckungsgleich sind.

ISO/IEC 27001ISO/IEC 27002BSI IT-GrundschutzNIST CSFCIS ControlsNIS2DORA

Klare Grenze

Wir arbeiten im Beratungsprojekt: Assessment, Gap-Analyse, technisches Review, Audit-Vorbereitung und Umsetzung. Eine unabhängige Zertifizierung erfolgt durch die dafür zuständige akkreditierte Zertifizierungsstelle.

Identity & Access Management

Identität ist die halbe Miete

Die meisten Vorfälle beginnen nicht mit einer technischen Lücke, sondern mit einem Zugang, den jemand hatte und nicht mehr hätte haben dürfen. Deshalb führen wir Identity & Access Management als eigenen Bereich – mit eigenem Vorgehen.

Wie wir Wirksamkeit belegen

Eine Maßnahme gilt erst als umgesetzt, wenn sie nachweisbar wirkt. Dafür prüfen wir gegen den vereinbarten Anforderungskatalog, sehen uns Konfiguration und Architektur technisch an und wiederholen die Bewertung nach der Umsetzung. Wo eine tiefere technische Verifikation angezeigt ist, legen wir Ziel, Umfang und Durchführung im Projektzuschnitt fest – gemeinsam mit Ihnen, statt pauschal.

Vertrauen ist gut. Kontrolle ist besser.

Lassen Sie Ihre Sicherheitsarchitektur prüfen. Wir sehen uns an, wo die Annahmen nicht mehr tragen – und was zuerst dran ist.