Digitale Systeme für Unternehmen
Digitale Lösungen, die Prozesse, Systeme und Sicherheit verbinden
Wir entwerfen und entwickeln digitale Systeme – von der Oberfläche, die Ihre Kundinnen und Kunden bedienen, über Fachanwendungen und Automatisierung bis zu Zugriffsverwaltung, Sicherheit und der Integration in das, was bereits läuft.
Was wir lösen
Die wenigsten Probleme sind Werkzeugprobleme
Meistens fehlt keine Software, sondern der Zusammenhang: Der Ablauf ist nirgends vollständig abgebildet, Daten liegen doppelt, Berechtigungen sind gewachsen, und jede Erweiterung erzeugt einen neuen Sonderfall.
Wir sehen uns deshalb zuerst an, wie Geschäftsabläufe, Nutzer, Identitäten, Anwendungen, Daten, Sicherheit, Schnittstellen und Betrieb zusammenhängen – und entwerfen erst dann das System, das dafür nötig ist. Das ist der Unterschied zwischen einer einzelnen Website und einer Architektur, die auch die zweite und dritte Anforderung trägt.
Zusammenhang statt Einzelstück
Eine Oberfläche ohne Datenmodell, ein Datenmodell ohne Rechtekonzept, ein Rechtekonzept ohne Betrieb – jedes für sich richtig, zusammen unbrauchbar.
Entscheidung vor Entwicklung
Vor jedem Angebot steht die Frage, ob gekauft, verbunden, erweitert oder gebaut werden sollte. Sie fällt nach Anforderung, nicht nach Auslastung.
Zugriff und Sicherheit von Anfang an
Wer Rollen, Anmeldung und Nachweise erst nach dem Bauen einplant, baut zweimal. Beides gehört in den Entwurf.
Ausbaufähig statt fertig
Systeme werden über Jahre genutzt und ändern sich in dieser Zeit mehrfach. Der Entwurf sieht das vor, statt es später zu bestrafen.
Fähigkeitenkarte
Fünf Ebenen, die in jedem Projekt vorkommen
Unterschiedlich stark ausgeprägt, aber nie einzeln. Welche Ebene den Ausschlag gibt, entscheidet die Ausgangslage – nicht der Werkzeugkasten.
Digitale Oberfläche
Alles, was Kundinnen, Kunden und Mitarbeitende direkt bedienen. Hier entscheidet sich, ob ein System benutzt oder umgangen wird.
Fachanwendungen & Abläufe
Die Ebene, auf der das Geschäft tatsächlich stattfindet: Vorgänge, Regeln, Zuständigkeiten, wiederkehrende Arbeit. Meist der Teil, der heute in Tabellen und Postfächern liegt.
Identität & Zugriff
Wer ist jemand, was darf er, seit wann und wie lange. Diese Frage entsteht in dem Moment, in dem ein System mehr als eine Nutzergruppe hat – und wird meist zu spät gestellt.
Integration & Daten
Kaum ein System steht allein. Schnittstellen, Datenflüsse und Fremdsysteme entscheiden darüber, ob aus Einzellösungen ein zusammenhängendes Ganzes wird.
Sicherheit & Betrieb
Kein Aufsatz, sondern eine Eigenschaft des Entwurfs: Architektur, Kontrollen, Protokollierung und die Nachweise, die später jemand sehen will.
Leistungsbereiche
Was wir bauen
Acht Bereiche, die in Projekten meist gemeinsam auftreten. Jeder beginnt mit der Ausgangslage, nicht mit der Technologie.
Web & App
- Ausgangslage
- Der Auftritt ist gewachsen, langsam und lässt sich nicht mehr sinnvoll erweitern.
- Was wir tun
- Wir bauen Websites, Web-Anwendungen und mobile Oberflächen auf einer Codebasis, die Pflege und Ausbau vorsieht.
- Ergebnis
- Eine Oberfläche, die schnell lädt, bedienbar ist und ohne Neubau weiterwächst.
Business-Plattformen
- Ausgangslage
- Der Geschäftsablauf verteilt sich auf Tabellen, Postfächer und mehrere Einzelwerkzeuge.
- Was wir tun
- Wir entwerfen und entwickeln Fachanwendungen nach Projektanforderung – Kundenportale, Verwaltungsoberflächen, Vorgangs- und Buchungssysteme, Mitgliederbereiche.
- Ergebnis
- Ein System, in dem der Vorgang vollständig abgebildet ist statt in fünf Werkzeugen verteilt.
Automatisierung & Workflows
- Ausgangslage
- Wiederkehrende Arbeit wird von Hand erledigt, weil kein System sie übernimmt.
- Was wir tun
- Wir trennen, was sich automatisieren lässt, von dem, was Entscheidung bleiben muss, und bilden Freigaben, Fristen und Statuswechsel im System ab.
- Ergebnis
- Weniger manuelle Übertragung, nachvollziehbare Abläufe und ein belastbarer Bearbeitungsstand.
CMS & Portale
- Ausgangslage
- Jede Inhaltsänderung braucht einen Entwickler, und der Redaktionsweg ist unklar.
- Was wir tun
- Wir richten Redaktionssysteme und Portalstrukturen so ein, dass Rollen, Freigaben und Inhaltstypen zum Haus passen.
- Ergebnis
- Inhalte, die vom Fachbereich gepflegt werden – ohne dass die Gestaltung auseinanderfällt.
Systemintegration
- Ausgangslage
- Die vorhandenen Systeme wissen nichts voneinander; Daten werden doppelt gepflegt.
- Was wir tun
- Wir verbinden Anwendungen über Schnittstellen, klären das führende System je Datensatz und richten Übernahme und Abgleich ein.
- Ergebnis
- Ein Datenstand, auf den sich alle Beteiligten beziehen können.
Individualsoftware
- Ausgangslage
- Standardsoftware bildet den eigenen Ablauf nur teilweise ab – der Rest wird umständlich umgangen.
- Was wir tun
- Wir entwickeln dort eigene Software, wo der Ablauf den Unterschied macht, und lassen den Rest bei bewährten Produkten.
- Ergebnis
- Ein System, das dem Geschäft folgt, statt das Geschäft an ein Produkt anzupassen.
Identity & Access Management
- Ausgangslage
- Berechtigungen sind gewachsen, niemand kann verlässlich sagen, wer worauf Zugriff hat.
- Was wir tun
- Wir entwerfen Rollen- und Rechtemodelle, richten Anmeldung, SSO und MFA ein und regeln den Lebenszyklus von Zugängen.
- Ergebnis
- Zugriffe, die nachweisbar sind und beim Austritt tatsächlich enden.
IT-Security
- Ausgangslage
- Sicherheit ist eine Sammlung einzelner Maßnahmen ohne gemeinsame Linie.
- Was wir tun
- Wir bewerten die Lage gegen einen vereinbarten Anforderungskatalog, entwerfen die Architektur und begleiten die Umsetzung bis zur Prüfreife.
- Ergebnis
- Eine begründete Reihenfolge statt einer Wunschliste – und eine Nachweislage, die einer Prüfung standhält.
Vorgehen
Von der Ausgangslage zum tragenden System
Fünf Schritte, die in jedem Projekt vorkommen – unabhängig davon, ob am Ende ein Portal, eine Fachanwendung oder eine Integration steht.
Schritt 01
Analyse
Bevor über Technik entschieden wird, klären wir, worüber überhaupt entschieden wird. Nicht jedes Vorhaben beginnt mit der Wahl eines Werkzeugs – die meisten beginnen mit einem Ablauf, der nicht mehr trägt.
- Geschäftsziele, Prozesse und Zuständigkeiten aufnehmen
- Nutzergruppen und ihre tatsächlichen Arbeitswege verstehen
- Vorhandene Systeme, Daten und Schnittstellen erfassen
- Zugriffssituation, Risiken und technische Altlasten bewerten
Ein Projekt beginnt mit Schritt 01
Erstes Gespräch, Aufnahme der Ausgangslage, eine ehrliche Einordnung – auch dann, wenn die Antwort ein vorhandenes Produkt statt eines Projekts ist.
Entscheidung
Welche Lösung ist die richtige?
Nicht jede Anforderung verdient eigene Software – und nicht jede lässt sich mit einem Produkt erschlagen. Die Entscheidung fällt vor dem Angebot, nicht danach.
Kaufen
Etabliertes Produkt einsetzen
Wo ein vorhandenes Produkt die Anforderung gut abdeckt, ist es die richtige Wahl. Der Markt hat für viele Aufgaben bereits eine bessere Antwort, als ein Projektbudget hervorbringen würde.
Die Anforderung ist verbreitet und nicht Teil Ihres Wettbewerbsvorteils.
Verbinden
Vorhandene Systeme integrieren
Häufig fehlt kein System, sondern die Verbindung zwischen den vorhandenen. Schnittstellen, ein geklärtes führendes System und ein sauberer Abgleich lösen mehr als ein weiteres Werkzeug.
Die Funktionen sind da, aber sie sprechen nicht miteinander.
Erweitern
Bestehendes ergänzen
Ein Produkt trägt neunzig Prozent des Ablaufs, scheitert aber am eigenen Sonderfall. Dann kommt der Sonderfall als Erweiterung dazu – als Oberfläche, Schnittstelle oder eigene Fachlogik.
Das Standardprodukt passt im Kern, aber nicht an den Rändern.
Bauen
Eigene Software entwickeln
Wo der Ablauf selbst den Unterschied macht und kein Produkt ihn abbildet, ist Eigenentwicklung die günstigere Antwort – gemessen über die Laufzeit, nicht über die Anschaffung.
Der Ablauf ist Ihr Unterscheidungsmerkmal, kein Verwaltungsdetail.
In den meisten Projekten kommen mehrere dieser Wege gleichzeitig vor: ein Produkt für die Buchhaltung, eine Integration zum Warenwirtschaftssystem, eine Erweiterung für den eigenen Freigabeweg – und Eigenentwicklung nur dort, wo sie sich rechnet.
Typische Ausgangslagen
Kommt Ihnen einer dieser Sätze bekannt vor?
Jede Zeile führt dorthin, wo der passende Weg beschrieben ist.
„Unsere Abläufe laufen über Excel, E-Mail und mehrere Einzellösungen.“
Wir nehmen den Ablauf auf, entscheiden je Schritt zwischen Produkt, Integration und Eigenentwicklung und führen ihn in ein System zusammen.
„Wir brauchen ein Kundenportal.“
Ein Portal ist selten nur eine Oberfläche: Es braucht Anmeldung, Rollen, angebundene Daten und einen Redaktionsweg. Genau diese vier Fragen klären wir zuerst.
„Unsere Systeme lassen sich nicht sauber miteinander verbinden.“
Wir klären je Datensatz das führende System, entwerfen die Schnittstellen und richten Übernahme und Abgleich ein – statt Daten weiter doppelt zu pflegen.
„Wir brauchen ein Rollen- und Berechtigungsmodell.“
Wir entwerfen ein Modell entlang der Aufgaben statt entlang gewachsener Einzelrechte – mit benannter Verantwortung je Rolle und einem Ablauf, der ohne uns funktioniert.
„Wir möchten unsere Login- und Zugriffsstruktur modernisieren.“
Einmalige Anmeldung, zweiter Faktor und ein geregelter Lebenszyklus von Zugängen – eingeführt in einer Reihenfolge, die den Betrieb nicht anhält.
„Wir müssen unsere Sicherheit strukturiert verbessern.“
Wir bewerten gegen einen vereinbarten Katalog, belegen Befunde und sortieren die Maßnahmen nach Risiko statt nach Aufwand.
„Standardsoftware bildet unseren Ablauf nicht ausreichend ab.“
Wir prüfen zuerst, ob eine Erweiterung reicht. Wenn nicht, entwickeln wir den Teil selbst, der den Unterschied macht – nicht das ganze System.
Derselbe Baustein, andere Aufgabe
Ein Rollenmodell in einer Verwaltung löst eine andere Aufgabe als dasselbe Modell bei einem Plattformbetreiber – die Technik ähnelt sich, die Anforderungen an Nachweis, Verfügbarkeit und Betrieb unterscheiden sich deutlich. Welche Ebene den Ausschlag gibt, hängt an Branche und Betriebsmodell.
Branchen ansehenEinblicke in unsere Projekte
Wie die Ebenen in einem konkreten Vorhaben zusammenspielen, lässt sich an Aufbauten besser zeigen als an einer Aufzählung. Die Projektseite zeigt, welche Bausteine typischerweise zusammenkommen und in welcher Reihenfolge sie entstehen.
Zu den ProjektenSagen Sie uns, woran es gerade hakt.
Wir ordnen ein, welche Ebene zuerst dran ist, ob dafür ein Produkt, eine Integration oder eine Entwicklung das richtige Mittel ist – und ob wir dafür die Richtigen sind.